Willkommen auf der Homepage der "U-Hai" Bootstreffen

Seit 1994 sehen sich ehemalige Besatzungsmitglieder des „Hai" mit ihren Ehefrauen/Partnerinnen zu Kameradschaftstreffen. Diese Bootstreffen dienen vor allem der Kameradschaftspflege, aber auch dem Gedenken an diejenigen Kameraden, die ihre letzte Reise angetreten haben.

Wir haben sie nicht vergessen, wir wollen sie nicht vergessen und wir werden sie nicht vergessen!

Initiator dieser Treffen war der ehemalige Funker Willi Schmelzpfennig (an Bord von 06/59 - 09/61). Leider verstarb er am 9. Februar 2003 plötzlich und unerwartet kurz vor unserem 6. U-Hai-Treffen. Sofort wurden seine Aufgaben und die Organisation von Volker Stopp und mir übernommen. Ich denke, dass wir in seinem Sinne handelten und ich bemühe mich unter Mithilfe von Kameraden die weiteren und zukünftigen Treffen zu organisieren. Inzwischen besteht eine Liste mit Anschriften von über 90 ehemaligen U-Hai-Fahrern.

Zum 8. U-Hai Bootstreffen haben wir uns vom 13. bis 17. September 2006 in Gammelby bei Eckernförde zusammengefunden und haben unserer Kameraden gedacht, die vor 40 Jahren, am 14. September 1966, beim Untergang von U-Hai ums Leben gekommen sind. Das 9. U-Hai Bootstreffen fand vom 21. bis 25. Mail 2008 in Zweibrücken in der Pfalz statt. Das 10. Treffen der ehemaligen U-Hai-Fahrer hat vom 11. bis zum 16. August 2009 in Dresden stattgefunden und das 11. Treffen in Alsfeld in Nordhessen vom 25. – 29. Mai 2011.

Das 12. U-Hai-Treffen musste wegen Krankheit auf den 13. bis 18. August 2013 verschoben werden. Das Treffen wird in Bremerhaven stattfinden.

Oberstabsbootsmann a.D. Siegmund Mainusch
(ehemals E-Gast und E-Maat auf "Hai")

U-Hai

U-Hai TechnikpersonalMit Gründung der Bundeswehr begann eine neue Periode des U-Bootfahrens in Deutschland. Das Unterseeboot "Hai" wurde als erstes Boot der jungen Bundesmarine am 15. August 1957 in Dienst gestellt.

U-Hai (S 170) diente wie auch das Schwesterboot U-Hecht (S 171) vornehmlich der Ausbildung von jungen U-Bootfahrern und war zuletzt der U-Boot-Lehrgruppe unterstellt.

Es war ein Boot der ehemaligen Kriegsmarine (U-2365, Typ XXIII), das im Kattegatt, nahe der Insel Anholt, durch die Hamburger Bergefirma Beckedorf auf eigenes Risiko aus 56 m Wassertiefe gehoben worden war.

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Wir trauern um Peter Silbernagel

Wir trauern um unseren guten Kameraden Peter Silbernagel, der am 24. Januar 2013 plötzlich unerwartet in einer Flensburger Klinik verstorben ist.

Peter Sibernagel war der einzige Überlebende des U-Hai-Unglücks am 14. September 1966. Wir werden ihn genau wie seine 19 im Jahr 1966 ums Leben gekommenen Kameraden nie vergessen.

Wir erinneren uns an die U-Hai-Bootstreffen der letzten Jahre und an die gemeinsamen Gedenkstunden am Ubootehrenmal in Möltenort und am U-Hai-Gedenkstein vor dem Gebäude des Ausbildungszentrums Uboote in Eckernförde an denen Peter immer teilgenommen hat. Er hat sich immer dafür eingesetzt, dass seine Kameraden nicht in Vergessenheit geraten.

Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Das U-Hai Wappen

Wappen von U-HaiDas Bootswappen des Unterseebootes Hai stellt einen Haifisch in einer Aufwärtsbewegung vor dem Hintergrund eines Galgens und eines Marterrades dar.Die Aufwärtsbewegung des Haifisches steht für die Fähigkeit des Ubootes, aus der Tiefe heraus zu operieren, wobei die Bauchlage des Raubfisches eine friedliche Absicht symbolisiert.

Das Marterrad und der Galgen im Wappen stammen aus dem Crew-Wappen XII/39 des 2. Kommandanten von U-Hai, Kapitänleutnant Voß, der mit dem Entwurf eines Bootswappens beauftragt worden war.

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Der 14. September 1966

Bergung von U-HaiAm 14. September 1966 gegen 19:00 Uhr sinkt das Unterseeboot "Hai" 138 sm nordwestlich von Helgoland auf der Doggerbank auf 55.09 nördlicher Breite und 04.20 östlicher Länge in einem schweren Sturm.

Das Boot war im Verband mit den Unterseebooten "Hecht" und U 3" sowie dem Tender "Lech" und dem Sicherungsboot "Passat" auf einer Übungsfahrt nach Aberdeen in Schottland.

Der Untergang des Bootes, das seit 18:45 Uhr am 14. September vermisst wird, wird erst offensichtlich, als am 15. September um 7.32 MEZ der Kapitän des  britischen Fischtrawler "St. Martin" über Funk meldet: "Habe Überlebenden des deutschen Ubootes S170 auf 55.05 nördlicher Breite und 04.25 östlicher Länge geborgen". Es ist der Smut von U-Hai, Obermaat Peter-Otto Silbernagel, der nach fast 14 Stunden im Wasser gerettet werden konnte. Er ist der einzige Überlebende des Unglücks. Seine 19 Kameraden verloren bei dem Untergang des Bootes ihr Leben.

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